In der FWV-Fraktion wird es wohl die größten Einschnitte geben (vier Stadträte hören auf). Welche Probleme oder Chancen ergeben sich daraus? Könnten Sie mir bitte noch kurz durchgeben, wer der Ausscheidenden wie lange im GR war?
„Natürlich stehen wir vor einem Einschnitt, da mit Eckehard Wöller, Elvira Canestrini, Sarah Autenrieth und Gerd Fischer große Sachkompetenz aus dem Gemeinderat ausscheiden wird. Allerdings darf man nicht vergessen, dass mit Andreas Cerrotta unser aktueller Fraktionsvorsitzender und „Stimmenkönig“ erneut die Liste anführt. Mit Willy Hörmann tritt zudem ein langjähriger Gemeinderat erneut an, dessen Fachkompetenz, Erfahrung und Augenmaß im Ausschuss für Technik und Umwelt unbestritten ist. Silke Pauly ist das beste Beispiel, dafür, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, was die Integration von neuen Kandidaten ins Gremium angeht. Frau Pauly ist im Laufe der letzten Legislaturperiode als Nachrückerin in den Gemeinderat eingezogen und hat sich mit viel Fleiß und Sachverstand in die Gremien eingearbeitet. Da wir auf unserer Liste für alle kommunalpolitischen relevanten Themen gute Nachfolger für unsere scheidenden Gemeinderäte vorschlagen können, hoffen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger uns weiterhin das Vertrauen schenken und auf Bürgernähe und Fachkompetenz unserer Kandidaten vertrauen.“

Altersstruktur der Kandidaten (älteste/r – jüngste/r)?
„Unsere Liste ist – wie immer– ausgewogen hinsichtlich Berufs- und Altersstruktur. Als in der Mitte der Eislinger Bürgerschaft verankerter Verein sind wir stets bemüht, die gesamte Wählerschaft abzubilden. Insofern kandidieren vom 23-jährigen Studenten bis hin zum 75 jährigen Bautechniker Menschen aus verschiedensten Alters- und Berufsgruppen für die Freien Wähler.“

Wie gestaltete sich die Kandidatensuche?
„In enger Zusammenarbeit von Verein und Fraktion haben wir frühzeitig mit vielen bekannten und engagierten Menschen in Eislingen Gespräche geführt. Allerdings haben auch wir den allgemeinen Trend zu spüren bekommen, dass sich immer weniger Menschen die Zeit aufbringen können, die dieses Ehrenamt erfordert. Umso mehr sind wir stolz darauf 22 fachkompetente Menschen gefunden zu haben, die sich dieser Aufgabe mit ganzem Herzen stellen wollen. Manche Kandidaten haben sich schon relativ früh für uns entschieden wie Frau Irmgard Schott von Blatt und Buch, andere haben sich erst kurzfristig für ein so zeitintensives Ehrenamt begeistern lassen wie der Bauingenieur Andreas Gruß. Ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage, dass die Arbeit als Team großen Spaß macht und alle Kandidierenden gut zusammenarbeiten.“

Welches Ergebnis erhofft sich die FWV bei der Wahl?
„In einer Zeit, in der auch Kommunalwahlen – siehe England – als Stimmungstest für die nationale Politik gesehen werden, ist das Ergebnis natürlich schwer vorherzusagen. Wir treten an, um mit Sachverstand und fern von Parteibüchern das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern. Da wir auch in den letzten fünf Jahren entscheidende Impulse setzen konnten, hoffen wir, dass uns die Bürgerinnen und Bürger erneut das Vertrauen schenken werden. Insofern wollen wir unsere starke Position von 7 Sitzen im Gremium erneut verteidigen.“

Was ist das wichtigste kommunalpolitische Anliegen bzw. was ist für Sie das wichtigste kommunalpolitische Thema für Eislingen in der kommenden Amtszeit?
„Fraktion und Verein liegen als Team die weitere Förderung der Bürgernähe in Eislingen besonders am Herzen. Bei allen grundlegenden Planungen und Entscheidungen sind für uns stets der persönliche Kontakt und die rechtzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger elementar. Wir haben das Ohr direkt am Bürger und nehmen Lob, Kritik und Anregungen bewusst auf und setzen diese mit unserer Fachkompetenz praktisch um.
In vielen Gesprächen in den letzten Monaten und jetzt im Vorfeld der Wahl haben Andreas Cerrotta und viele andere Kandidaten immer wieder ähnliche Anliegen zu hören bekommen: Förderung und Ausbau der Kindergärten-Plätze, bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen und Lebensentwürfe, Gewährleistung der Grundversorgung (Einzelhändel und Ärzte) sowie die Barrierefreiheit. Hierfür möchten wir uns besonders einsetzen.
Hier zeigt sich unser Alleinstellungsmerkmal – wir hören zu, nehmen die Anregungen auf und überlegen uns sinnvolle Lösungen im Großen und Kleinen um unsere Heimatstadt im Sinne der Einwohner weiter voranzubringen.“

Marcel Bloch und Andreas Cerrotta beantworteten die Fragen im Namen von Verein und Fraktion.


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